Hypnosetherapie

 

Das Wort Hypnose stammt vom griechischen Wort hypnos (= Name des griechischen Gott des Schlafes) ab. Man ging ursprünglich davon aus, dass es sich um einen Zustand handelt, der dem Schlaf ähnlich ist.

Mit Hypnose wird die Einleitung sowohl der Trancezustand selbst bezeichnet. Die Begriffe Hypnose und Trance werden sehr häufig synonym verwendet. Allerdings bezeichnet Trance nur den Zustand, Hypnose den Zustand oder den Weg zu diesem Zustand.

"butterfly" Quelle: www.pixabay.com

„butterfly“ Quelle: www.pixabay.com

 

Hypnose ist eine Möglichkeit, ganz gezielt auf das Unterbewusstsein einzuwirken. Im Hypnosezustand ist das Bewusstsein nur noch in reduziertem Maß kritikfähig. Das Unterbewusstsein ist dann besonders gut ansprechbar. Man könnte sagen, dass das Bewusstsein im Hypnosezustand schläft, während das Unterbewusstsein jetzt besonders aufnahmefähig ist. So erklärt sich die erhöhte Empfänglichkeit für Suggestionen während einer Hypnose. Diesen Zustand erreichen Sie auch im Alltag, zum Beispiel: wenn Sie sehr müde fernsehen und schon fast am Einschlafen sind. Dies belegen auch wissenschaftliche Untersuchungen, bei denen festgestellt wurde, dass es zwischen dem Wachzustand und dem Schlaf noch einen Zustand gibt, der quasi ein „halbes Bewusstsein“ darstellt und in diesem die geistigen Kräfte besonders aktiviert und die körperlichen Funktionen herabgesetzt sind.

 

Wie funktioniert Hypnose?

Viele von uns haben noch die Vorstellung, dass der Hypnotiseur den Menschen mit stechendem Blick starr in die Augen sieht und dabei Sätze wie „ Du wirst jetzt ganz müde…“ sagt. Das ist zwar nicht ganz verkehrt, aber auch nicht ganz richtig.

Es gibt mehre Methoden, wie die Faszinationsmethode, die Zählmethode, die Fixaktionsmethode und viele mehr. Unabhängig davon, welche Methode verwendet wird, werden immer Suggestionen gegeben, die zur Ermüdung und Entspannung beitragen und die Personen dann in den Trancezustand fallen.

Eine Hypnose gegen den erklärten Willen einer Person ist jedoch unmöglich.

In der Hypnose entsteht der sogenannte „Rapport“. Dieser Begriff beschreibt die besondere Verbindung zwischen Hypnotiseur und Klienten während der Hypnose. Der Hypnotisierte konzentriert sich nur noch auf die Stimme des Hypnotiseurs und nimmt keine andere Geräusche oder nur noch vermindert wahr. Die Wirkung der Hypnose ist umso besser, je tiefer der Patient in der Hypnose ist. Wenn eine ausreichend tiefe Trance erreicht ist, werden die Suggestionen gegeben, die ihre therapeutische Wirkung zeigen sollen. Anschließend leitet der Hypnotiseur den Patienten wieder aus der Hypnose heraus. Dabei werden alle Suggestionen, welche nach der Hypnose nicht mehr wirken sollen, wieder aufgehoben.

 

Anwendungsbereiche

Hypnose kann grundsätzlich bei jeder Problematik eingesetzt werden, die über das Unterbewusstsein beeinflussbar ist. Grundsätzlich kläre ich die Klienten in meiner Behandlungen über die möglichen Methoden auf und nach dem Annamnesegespräch wählen wir gemeinsam eine geeiegnete und ansprechende Methode aus.

Folgende Problematiken können mit Hyponse behandelt werden:

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  • Essverhalten und Sättigungsgefühl
  • Suchtverhalten (Rauchen, Alkohol)
  • Selbstbewusstsein
  • Ängste und Phobien
  • Stärkung der Motivation
  • Schlafstörungen
  • Schmerztherapie
  • Stress
  • Hautprobleme (z.B. Allergische Reaktionen)
  • Beeinflussung des Immunsystems
  • Sozialphobien
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Lernstörungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Steigerung der Aufmerksamkeit
  • und noch vieles mehr

 

Gefahren der Hypnose

Obwohl Kritiker immer wieder behaupten, dass die Hypnose gefährlich sei, sind keine Schäden durch Hypnose zu erwarten. Niemand würde unter Hypnose etwas tun, was nicht seiner Persönlichkeit entspricht. Der Hypnotiseur muss natürlich immer darauf achten, gegebene Suggestionen, welche nach der Sitzung nicht mehr wirken sollen, vollständig und korrekt wieder aufzuheben.